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Glaubenssätze und innere Spielregeln: Wie sie uns beeinflussen

Aktualisiert: vor 2 Tagen

Unsere inneren "Spielregeln" bestimmen, wie wir denken, fühlen und handeln. Sie sind tief verwurzelt in unseren Glaubenssätzen und beeinflussen, welche Möglichkeiten wir für uns sehen oder welche Hürden uns unüberwindbar erscheinen. Oftmals stehen sie unserem vollen Potenzial und unseren Zielen im Weg, indem sie uns einschränken, unter Druck setzen oder ablenken.



Warum innere Spielregeln so schwer zu ändern sind

Viele Influencer oder Coaches raten dazu: "Du musst nur dein Mindset ändern." Das klingt einfach, doch die Realität ist komplexer. Unsere Gedanken- und Gefühlsmuster sind nicht leicht veränderbar, da sie sich über Jahre oder Jahrzehnte entwickelt haben. Sie entstehen durch:

  • Erziehung und Kindheitserfahrungen – Was wir als Kinder über Erfolg, Leistung und Selbstwert gelernt haben, prägt uns oft ein Leben lang.

  • Gesellschaftliche und kulturelle Einflüsse – Normen und Werte unserer Umgebung beeinflussen unsere Denkweisen, oft unbewusst.

  • Erfahrungen in der Arbeitswelt – Unternehmensstrukturen und Arbeitskulturen verstärken bestimmte Denkmuster, wie z. B. Perfektionismus oder das Gefühl, nie genug zu leisten.

Wie Glaubenssätze uns begrenzen

Innere Spielregeln manifestieren sich oft in negativen oder einschränkenden Glaubenssätzen, wie:

  • "Ich muss immer perfekt sein, sonst werde ich nicht geschätzt."

  • "Erfolg muss hart erarbeitet werden."

  • "Ich bin nicht kreativ genug, um meine eigenen Ideen umzusetzen."

Solche Denkmuster können zu Stress, Selbstzweifeln und sogar zum Vermeiden von Chancen führen. Doch wie können wir sie hinterfragen und neu gestalten?

Strategien zur Transformation alter Spielregeln


  1. Bewusstmachen und hinterfragen: Welche inneren Regeln steuern dich? Frage dich: Woher kommen sie? Wem dienen sie? Sind sie noch gültig oder eher überholt?

  2. Glaubenssätze umformulieren: Statt "Ich darf keine Fehler machen" könnte eine neue innere Regel lauten: "Fehler sind Chancen zum Lernen."

  3. Neue Erfahrungen schaffen: Wir glauben das, was wir oft genug erleben. Indem wir neue Dinge ausprobieren und Erfolg damit haben, können wir alte Muster aufweichen.

  4. Mentale Arbeit und Selbstreflexion: Methoden wie Journaling, Meditation oder Coaching können helfen, tiefsitzende Überzeugungen schrittweise zu ändern.

  5. Ein unterstützendes Umfeld suchen: Menschen, die uns in unserer Entwicklung unterstützen, können uns helfen, unsere neuen Spielregeln zu festigen.


Fazit

Glaubenssätze und innere Spielregeln beeinflussen unser Leben oft unbewusst. Ein bloßes "Mindset ändern" reicht selten aus, um tief verankerte Denkmuster zu durchbrechen. Es braucht bewusste Reflexion, neue Erfahrungen und ein unterstützendes Umfeld, um wirklich nachhaltige Veränderungen herbeizuführen. Der erste Schritt ist, sich dieser unsichtbaren Regeln bewusst zu werden – denn nur was wir erkennen, können wir auch verändern.


 
 
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